Gründung











Adolf Himmerich, der Vater des jetzigen Inhabers, gründete 1932 das Textilwarengeschäft in Höhr-Grenzhausen, Rathausstraße 19. Bald war er bei seinen Kunden durch seine Freundlichkeit und sein Entgegenkommen sehr beliebt. Die Ehefrau Adele führte den Laden, während er die Ware einkaufte.

Der 2. Weltkrieg sorgte für eine längere Zwangspause. Adolf Himmerich musste zum Kriegseinsatz nach Russland. Während dem Krieg war der Laden von der französischen Besatzungsmacht beschlagnahmt und als Lebensmittelmagazin genutzt worden.

Nach Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft konnte Adolf Himmerich 1946 sein Geschäft neu eröffnen. Das größte Problem war damals die Warenbeschaffung. Viele Reisen nach Württemberg und Norddeutschland waren nötig, um Bekleidung und Wäsche zu besorgen und in Koffer und Rucksack nach Haus zu bringen. Der Preis wurde nur selten mit Geld beglichen. Keramik und andere Erzeugnisse der heimischen Wirtschaft waren die Tauschobjekte. Und die Bevölkerung kaufte alles, was herbeigeschafft werden konnte. Noch mancher Stammkunde erinnert sich heute an diese Zeit zurück, als auf Farbe und Muster kein Wert gelegt wurde. Das Wort „Mode" gab es damals nicht.

Nach einigen Jahren drohte das Geschäft aus allen Nähten zu platzen. Das Warenangebot der Industrie wurde größer und den Tauschhandel gab es schon lange nicht mehr. Der Kunde wollte und konnte aus einem großen Warenangebot wählen. 

Drei Kaufleute, darunter auch Adolf Himmerich, riskierten eine damals umfangreiche Investition. Sie schufen 1954 in Höhr-Grenzhausen den ersten Geschäftsbau nach dem Krieg. Damit wurde der Bevölkerung in der aufstrebenden Industriestadt ein vielfältiges Angebot an Textilwaren geboten.

Die Fotos oben zeigen Bauabschnitte im Jahr 1954.
Das kleine Haus wurde bis zur Fertigstellung als Tabak-Geschäft genutzt.

 

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